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September 2018

Online-Version auf der Website des Basler Heimatschutzes

 

Filmkultur und Kinoarchitektur in Basel

 

Liebe Mitglieder, liebe Sympathisanten, liebe Interessierte an Heimatschutz-Themen

Der Film hat unsere Gesellschaft seit dem frühen 20. Jahrhundert wohl wie keine andere Kunstgattung geprägt. Kino, anfangs aufregend und revolutionär, ist zu einem Synonym für die Massenkultur des 20. Jahrhunderts geworden. Mit dem Aufkommen des Fernsehens und einer markanten Veränderung des Freizeitverhaltens ist das Kino seit den 1970er-Jahren in eine tiefe Krise geraten und leidet seit Jahrzehnten unter einem dramatischen Zuschauerrückgang.

Die Kinoarchitektur ist als architektonische Gattung in der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts zwar kurzlebig, aber sehr eigenständig. Die Kinobauten hatten nicht nur, aber vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren das Antlitz der Stadt mitgeprägt. Viele Bauten sind inzwischen abgebrochen. Ausserdem hat eine Verdrängung des Kinos in Kellerräume oder Nebenräume von Supermärkten stattgefunden. Der Kinosaal ist zweifellos ein vernachlässigtes Kulturgut.

Der Heimatschutz Basel nutzt darum das Kulturerbejahr 2018 für einen Veranstaltungszyklus zum Thema «Filmkultur und Kinoarchitektur». An der Auftaktveranstaltung im ehemaligen Kino SCALA wirft der Historiker Charles Stirnimann einen kultur- und sozialgeschichtlichen Blick auf das lange Jahrhundert Basler Kinogeschichte. Kunsthistorikerin Dorothee Huber würdigt die verschwundene und die noch erhaltene Kinoarchitektur. Alte Kurzfilmperlen, eine kleine Plakatausstellung und ein Apéro runden den Anlass ab.

An zwei Führungen können Sie die noch erhaltenen Kinosäle des Küchlin und des Studio Central und ihre Geschichte erleben. Und bei einem Besuch in den Kinos Atelier und Stadtkino erfahren Sie mehr über die beiden Erfolgsprojekte. Unter dem Titel «Grosses Kino im kleinen Basel» geht Rosa Lachenmeier im Kino Camera in einem Bildervortrag den (verschwundenen) Kinobauten nach. Und in der anschliessenden Talkrunde wird die ereignisreiche Geschichte des Filmclubs Le Bon Film lebendig.

Sie sind herzlich eingeladen, mit dem Heimatschutz Basel in die Geschichte der Basler Kinos einzutauchen.

Ihr Heimatschutz Basel

Donnerstag 27.09.18, 18.00–20.00 Uhr

Filmkultur und Kinoarchitektur

Auftaktveranstaltung im ehemaligen Kino SCALA mit Referaten, alten Filmperlen, Plakatausstellung und Apéro. Informative Rückschau durch Historiker Charles Stirnimann auf das lange Jahrhundert Basler Kinogeschichte. Kunsthistorikerin Dorothee Huber würdigt die verschwundene und die noch erhaltene und schützenswerte Basler Kinoarchitektur.
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Dienstag, 16.10.18, Samstag, 20.10.18, Mittwoch, 24.10.18

Drei Führungen

Klaus Spechtenhauser, Kant. Denkmalpflege BS, stellt am 16.10.18, das Kino Studio Central (Bild) vor und würdigt verschwundene Innerstadtkinos. Kunsthistorikerin Uta Feldges zeigt am 20.10.18 das Kino Küchlin und führt durch die Kinostrasse Steinenvorstadt. Romy Gysin, Geschäftsleiterin kult.kino, erzählt am 24.10.18 die Geschichte des Kinos Atelier; Nicole Reinhard, Direktorin Stadtkino, präsentiert den historischen Filmprojektor im Stadtkino.
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Sonntag, 28.10.18, 11.00–12.30 Uhr

Grosses Kino im kleinen Basel

Bildervortrag und Talk im Kino Camera: Rosa Lachenmeier, Künstlerin, präsentiert seltene Fotos von verschwundenen Kinobauten im Kleinbasel und lässt deren Geschichte auferstehen. Talk zur wechselvollen Geschichte des Filmclubs Le Bon Film mit Martin Girod und Annelies Ruoss, Vorstandsmitglieder Le Bon Film und Mitbegründer des Kinos CAMERA, sowie Rosa Lachenmeier.
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Ausserdem

Vereinsausflug nach Fribourg am Samstag, 22. September 2018

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